<84> zufrieden, dass zu Storbeck noch eine neue Ziegelscheune angeleget werde, wenn Debit von Steinen vorhanden. Ihr müsset aber sodann zugleich einen Anschlag verfertigen lassen, was solche Ziegelscheune zu bauen kosten werde. Betreffend den Vorschlag wegen Rodung des Ackers zu Schulzendorf, so bin Ich gleichfalls wohl zufrieden, dass solcher urbar gemachet werde, jedoch muss darauf gesehen werden, wie das Holz beschaffen und, wenn solches gut, dass dasselbe recht zu Nutze gemacht werde; wie Ich denn auch zufrieden bin, dass die Bauernäcker zu Lüdersdorf, Königsstädt und Schulzendorf nach und nach von denen darauf stehenden Eichen reine gemachet werden. Imgleichen accordire Ich auch Euren Vorschlag wegen Bechlin, und wenn der ganze Anschlag wird fertig sein, erwarte Ich denselben und versichere, dass Ich jederzeit sein und verbleiben werde, u. s. w.

77. AN DEN KÖNIG FRIEDRICH WILHELM I.

(Ruppin, Januar 1733.)

Meinem allergnädigsten Vater übersende hierbei allerunterthänigst den General-Pachtanschlag des Amts Ruppin, von Numero 1-14.

Aus allen diesen Nummern bestehet der Anschlag, bei welchem sich, gegen den Etat von 1732 bis 1733, unter Numero 13, bei der Recapitulation, ein Plus von vier hundert sieben Thalern achtzehn Groschen befindet.

Das Amt an sich hat schlechten Acker und wird schwerlich höher heraus zu bringen sein, wor die Unterthanen sollen conserviret wer-